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Datum: 02.12.2019

Seniorenbeauftragte: Erste-Hilfe-Maßnahmen für mehr Sicherheit im Ehrenamt

Im Rahmen des Programms „Im Alter zu Hause leben – leben und alt werden im Rhein-Hunsrück-Kreis“ kümmern sich unter anderem ehrenamtlich tätige Seniorenbeauftragte um die sozialen Belange der Menschen in ihren Gemeinden.

Das Kreis-Programm startete bereits 2002 mit den Zielen, die Angebote für ältere Mitbürger sicherzustellen und weiterzuentwickeln, das Ehrenamt in der Gemeinde zu stärken sowie professionelle Hilfen und bürgerschaftliches Engagement zusammenzuführen. Das Programm wird von der Kreisverwaltung begleitet und auch gefördert.

Am 25. Oktober 2019 trafen sich 60 Ehrenamtliche aus dem gesamten Kreisgebiet, die sich in der Seniorenarbeit engagieren, in der Kreisverwaltung in Simmern zu einer Schulung: „Was tun im Notfall – und wie? Erste-Hilfe-Maßnahmen für mehr Sicherheit im Ehrenamt“.

Im Umgang mit anderen Menschen kann es jederzeit dazu kommen, dass jemand schnelle medizinische Versorgung benötigt. Bei akuten Krankheiten, etwa einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall, geht es um jede Minute. Das Wissen um die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen ist dann Gold wert. Aber auch bei weniger dramatischen Vorfällen, etwa Kreislaufbeschwerden, ist ein gut informierter Helfer eine wichtige Unterstützung. Den ehrenamtlich Tätigen war es ein Anliegen, im „Fall der Fälle“ dann mehr Handlungssicherheit zu haben.

Das „Erste-Hilfe“-Team der Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Trier-Mosel, gab eine theoretische Einführung in das Thema und führte praktische Übungen durch, bei denen Notfallsituationen simuliert und an der Patienten-Puppe praktisch geübt wurde. Besonders die Anwendung eines Defibrillators war von großem Interesse für die Teilnehmer. Zwar war vielen bekannt, dass automatische Defibrillatoren in öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung stehen, aber es war für die Teilnehmer/-innen der Schulung sehr hilfreich zu sehen und zu erproben, wie diese im Einsatz zu handhaben sind. Es wurde deutlich, dass die Geräte für Ersthelfer konzipiert sind und von jedem mittels Sprachanweisungen bedient werden können, um so auch als Laie im Notfall wirksam helfen und Leben retten zu können.

Die Veranstaltung wurde von der Beratungs- und Koordinierungsstelle (BeKo) mit dem Schwerpunkt „Ehrenamt“ beim Caritas-Verband Rhein-Hunsrück-Nahe, Frau Bettina Weber, und von den Pflegestützpunkten im Rhein-Hunsrück-Kreis organisiert.

Bei dieser Gelegenheit stellte sich die neue Pflegestrukturplanerin des Landkreises, Frau Petra Gutenberger-Bieniek, den ehrenamtlich in der Seniorenarbeit Tätigen vor.

Sichtbar wurde erneut – auch durch die rege Beteiligung – das hohe Engagement der Ehrenamtlichen, die aus den Gemeinden nicht mehr wegzudenken sind und in besonderem Maße zur sozialen Dorfentwicklung beitragen, sowie die Freude am Ehrenamt.

Informationen zu dem Programm „Im Alter zu Hause leben – leben und alt werden im Rhein-Hunsrück-Kreis“ und zu Möglichkeiten der Mitarbeit erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Pflegestützpunkt, bei der BeKo Ehrenamt des Caritasverbandes in Simmern oder bei Frau Gutenberger-Bieniek 06761 82-419, Kreisverwaltung.

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