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Datum: 17.01.2020

Rhein-Hunsrück-Kreis übergibt neuen Gerätewagen Gefahrgut an die Feuerwehr Rheinböllen

Der Rhein-Hunsrück-Kreis hält für Maßnahmen des Umweltschutzes bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen verpflichtend einen sogenannten Gerätewagen Gefahrgut vor. Seit 1987 ist dieses Spezial-Fahrzeug bei der Freiwilligen Feuerwehr Rheinböllen stationiert. Um den aktuellen gesetzlichen und neuen technischen Anforderungen gerecht zu werden, wurde dieses über 30 Jahre alte Fahrzeug jetzt ersetzt.

Die Gesamtkosten für die Neubeschaffung betrugen rund 510.000 €. Das Land Rheinland-Pfalz beteiligte sich an der Maßnahme mit einer Zuwendung in Höhe von 175.000 €.

Der Gerätewagen Gefahrgut GW-G dient dem Umweltschutz und stellt Geräte bereit, die beispielsweise zum Durchführen von Sofortmaßnahmen bei der Bekämpfung von Unfällen mit gefährlichen Stoffen erforderlich sind. Neben Gerätschaften zum Abdichten, Auffangen und Umpumpen von zum Beispiel brennbaren Flüssigkeiten, Säuren oder Laugen sind auch Absperrmaterialien auf dem Fahrzeug verladen. Warn- und Messgeräte für Flüssigkeiten, Gase sowie den Strahlenschutz komplettieren die Beladung.

Im Rahmen einer feierlichen Übergabe konnte Landrat Dr. Marlon Böhr den neuen, eigens vom Landkreis konzipierten, Gerätewagen Gefahrgut an die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rheinböllen übergeben. Der Gerätewagen Gefahrgut sowie mehrere speziell ausgebildete Mitglieder der Feuerwehr Rheinböllen sind Teil des Gefahrstoffzuges des Rhein-Hunsrück-Kreises.

Landrat Dr. Bröhr bedankte sich besonders bei Kreisfeuerwehrinspekteur Stefan Bohnenberger, dessen Stellvertreter Christian Albrecht, dem Gefahrstoffzugführer Stefan Knichel sowie Jürgen Maus, Sandy Spengler und Kevin Brand von der Feuerwehr Rheinböllen. Sie hatten das Projekt in der langen Planungs- und Ausführungsphase maßgeblich betreut und unterstützt. Ein weiterer Dank ging an Ralf Schnabel und Timo Filinger von der Kommunalberatung Schnabel aus Neuhofen. Wegen der Komplexität des Projektes hatte das Planungsbüro den Rhein-Hunsrück-Kreis bei der Ausschreibung, Auftragsvergabe und Auftragsausführung fachlich unterstützt. Kreisfeuerwehrinspekteur Stefan Bohnenberger berichtete über die lange und nicht immer reibungslose Projektphase. Auch er bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr persönliches Engagement zum nunmehr sichtbaren Erfolg des Projektes.

Unter den Gästen begrüßte Landrat Dr. Bröhr auch den Kreisbeigeordneten Dietmar Tuldi, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen Michael Boos mit dem 1. Beigeordneten Ulrich Sopart, die Wehrleiter Volker Aßmann und Horst Ulrich mit deren Stellvertretern Sven Behr und Andreas Roth, den Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Rheinböllen Robert Mertes sowie Vertreter des Gefahrstoffzuges und die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Rheinböllen.

Landrat Dr. Marlon Bröhr übergab das Fahrzeug durch das Betätigen des Martinshornes offiziell an die Freiwillige Feuerwehr Rheinböllen und somit an die neue Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen als zuständigen Träger der Feuerwehr.

 

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