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18.01.2018

Landrat Dr. Bröhr gratuliert der Gemeinde Schnorbach zum "Klimaschutz-Oscar 2017"

Der bundesdeutsche „Klimaschutz-Oscar 2017“ geht an die Gemeinde Schnorbach und somit im 10. Jahr dieses Wettbewerbes erstmalig in den Rhein-Hunsrück-Kreis.

Die Auszeichnung wurde für das Projekt „Förderprogramm bringt Energieeinsparung im ganzen Dorf“ vergeben. Das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro investiert die Gemeinde in die Installation einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeichersystem. Mit dem so gespeicherten Strom wird die Straßenbeleuchtung im gesamten Ort betrieben. Laut Bürgermeister Kunz scheint somit zukünftig in Schnorbach die Sonne auch nachts!

Die im Mai 2015 vom Ortsgemeinderat Schnorbach beschlossene Förderrichtlinie zur Unterstützung des privaten Energiesparens galt seinerzeit als landesweites Vorzeigeprojekt und wurde mittlerweile von elf weiteren Gemeinden im Kreis übernommen. Dank der Richtlinie auf Ebene der Verbandsgemeinde Simmern werden kostenfreie, unabhängige Energieberatungen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz sowie finanzielle Unterstützungen der Bürger bei Investitionsmaßnahmen in 40 Gemeinden im Kreis angeboten. Weitere Gemeinden haben ihr Interesse beim Klimaschutzmanager Frank-Michael Uhle bekundet. Auch der im Januar 2017 in Schnorbach erstmalig angebotene LED-Tauschtag für die Bevölkerung wurde bereits von sechs weiteren Orten durchgeführt.

„Das Ziel unseres Klimaschutzkonzeptes ist eine Halbierung des Strom- und Wärmeverbrauchs in den privaten Haushalten sowie eine Deckung des verbleibenden Energiebedarfs durch einheimische, erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050. Die Gemeinde Schnorbach hat in vorbildlicher Weise dieses Modell in Verbindung mit dem Kreis-Klimaschutzmanagement, der Verbandsgemeinde Rheinböllen, der Verbraucherzentrale sowie der Energieagentur Rheinland-Pfalz entwickelt. Das „Schnorbacher Modell“ ist ein maßgeblicher Impuls auf dem Weg zur Erreichung unserer ehrgeizigen Klimaschutzziele. Hierfür danke ich der Ortsgemeinde Schnorbach ausdrücklich und gratuliere ihr zu dieser hohen bundesweiten Auszeichnung“, so Landrat Dr. Marlon Bröhr.

Weitere Informationen können sie der Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Urbanistik sowie der Projektbeschreibung entnehmen (siehe Randbox).

 

Pressestelle

Frau Doris Becker
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