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31.01.2018

Jugendschutz auch an Fastnacht unverzichtbar

Kreisjugendamt macht auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes an Fastnacht aufmerksam

Die karnevalistische Zeit strebt ihrem Höhepunkt entgegen. Die Narren erobern in den kommenden Tagen die Straßen und verbreiten eine ausgelassene Feierstimmung. Dabei wird oftmals nicht nur fröhlich gefeiert, sondern auch viel Alkohol getrunken. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Kinder und Jugendliche durch das Verhalten Erwachsener denken, dass Alkohol und der Vollrausch zur Fastnacht einfach dazugehören. Aus diesem Grund weist das Kreisjugendamt zur Fastnachtszeit noch einmal besonders auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen hin und appelliert an die „Vorbildfunktion“ aller Erwachsenen.

Jugendschutz und Fastnacht sind keine Gegensätze, sondern gerade in dieser Zeit ein unabdingbarer Partner, der einen klaren Rahmen in Bezug auf die Abgabe und den Konsum von Alkohol, sowie Aufenthaltszeiten bei Veranstaltungen liefert. Klare Spielregeln sind grob zusammengefasst:

  • Kein Alkohol für unter 16-Jährige!
  • Der Verzehr und Kauf von Bier und Wein oder weinhaltigen Getränken ist Jugendlichen ab 16 Jahren erlaubt.
  • Die Abgabe anderer alkoholischer Getränke an unter 18-jährige ist verboten und der Verzehr ist Kindern und Jugendlichen nicht gestattet.
  • Jugendlichen unter 16 Jahren ist die Anwesenheit bei Tanzveranstaltungen nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person gestattet. 16- und 17-Jährige dürfen ohne Begleitung bis 24 Uhr an Veranstaltungen teilnehmen.
  • Die Abgabe von Tabakwaren und das Rauchen in der Öffentlichkeit darf unter 18-Jährigen nicht gestattet werden.

Neben der Verantwortung der Eltern und Erwachsenen sind auch die Veranstalter von Fastnachtssitzungen und Tanzveranstaltungen sowie die Inhaber von Gaststätten und sonstigen Verkaufsstellen von Alkohol (Kioske, Tankstellen, Imbissstuben) in der Pflicht, die Jugendschutzbestimmungen umzusetzen. So müssen Veranstalter und Gewerbetreibende auch die geltenden Vorschriften in einer deutlich erkennbaren Form, z.B. direkt an der Kasse, Theke, Ausschank- und Abgabestelle, aushängen. Dabei ist es wichtig, dass die Beschränkungen bzw. das Verbot nicht nur für die Abgabe sondern auch für den Konsum von Alkohol gelten. Es ist darauf zu achten, dass ein unerlaubter Konsum von Alkohol unterbunden wird.

Das Wohl der Kinder und Jugendlichen sollte nicht nur den Ordnungsbehörden überlassen bleiben, sondern allen am Herzen liegen. Die Auswirkungen von übermäßigem Alkoholkonsum sind hinlänglich bekannt. Um die Tradition des gemeinsamen Feierns und Fröhlichseins an Fastnacht zu erhalten, sollte gerade der maßvolle und gewissenhafte Umgang mit Alkohol im Vordergrund stehen und kein Auge zugedrückt werden, wenn es um ein so wichtiges Thema wie den Jugendschutz geht. Jugendschutz geht alle an!

Mehr Informationenerhalten Sie bei Markus Rüdel, Kreisjugendförderung (Kontakt siehe Randbox).

Kontakt

Herr Markus Rüdel
Telefon: 06761 82-509
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