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06.09.2018

Einbürgerung im Kreishaus mit feierlichem Bekenntnis und Hymne

Landrat heißt 27 neue deutsche Staatsbürger willkommen.

An 27 Personen aus den Herkunftsländern Algerien, Brasilien, Dänemark, Großbritannien, Iran, Kasachstan, Kosovo, Libanon, Pakistan, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei, Spanien, Türkei und Ukraine überreichte Landrat Dr. Bröhr die Einbürgerungsurkunden. „Mit der Entscheidung für die deutsche Staatsangehörigkeit sind Freizügigkeit in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Schutz vor Auslieferung und Ausweisung, freie Berufswahl und das Wahlrecht für Sie jetzt Bürgerrechte“, so Bröhr bei der Feierstunde im Kreishaus. Für den Landrat ist es immer wieder etwas Besonderes, wenn er mit seiner Unterschrift eine Einbürgerung bewirkt. Gleichzeitig ermunterte er die Eingebürgerten, sich in Vereinen, Ehrenämtern und in der Politik zu engagieren.

Zu den "frischen" deutschen Staatsbürgern gehört auch Heidi Isak Aadal Ramberger aus Ohlweiler. Sie kam 1990 der Liebe wegen in den Rhein-Hunsrück-Kreis und hat dies nie bereut. „Der Hunsrück ist meine neue Heimat und jetzt bin ich auch Deutsche.“ sagt die gebürtige Dänin und freut sich mit Ehemann Fredi Ramberger und Landrat Dr. Marlon Bröhr über die Einbürgerung.

Über 10,6 Millionen ausländische Einwohner leben dauerhaft in ganz Deutschland, rund 400.000 Ausländer in Rheinland-Pfalz und rund 9.400 Ausländer haben ihren Hauptwohnsitz im Rhein-Hunsrück-Kreis.

Für die Einbürgerung müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zu den grundsätzlichen Voraussetzungen gehören die freiwillige und dauerhafte Niederlassung in Deutschland mit einer Aufenthaltsdauer von mindestens acht Jahren. Darüber hinaus muss man sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland bekennen und über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen.

Informationen zum Einbürgerungsrecht erhalten Sie bei der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis, Rita Effgen, Telefon 06761 82-324, E-Mail r.effgen@rheinhunsrueck.de.

Pressestelle

Frau Doris Becker
Pressestelle
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