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24.05.2019

Einbürgerung im Kreishaus mit feierlichem Bekenntnis und Hymne;

In einer Feierstunde im Kreishaus überreichte Landrat Dr. Bröhr Einbürgerungsurkunden an 26 Personen. Meist setzt sich der Personenkreis aus sehr vielen Nationen zusammen. Dieses Mal waren es nur fünf Nationen: Kenia, Kosovo, Ukraine, Türkei und 21 Personen aus Großbritannien.

„Ich vermute, die vielen Diskussionen um den Brexit waren mit ein Grund dafür, dass wir heute eine überwiegend britische Veranstaltung haben.“ so Landrat Dr. Bröhr augenzwinkernd.

Für die Personen aus Kenia, dem Kosovo, der Ukraine und der Türkei sind mit der Entscheidung für die deutsche Staatsangehörigkeit Freizügigkeit in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union verbunden, die britischen Staatsangehörigen kommen zurzeit noch in den Genuss der doppelten Staatsangehörigkeit.

Für den Landrat ist es immer wieder etwas Besonderes, wenn er mit seiner Unterschrift eine Einbürgerung bewirkt. Gleichzeitig ermunterte er die Eingebürgerten, sich in Vereinen, Ehrenämtern und in der Politik zu engagieren.

Auch David Keith Parsons aus Damscheid erhielt seine Einbürgerungsurkunde. Geboren in Malmesbury/Großbritannien kam er 1978 als Illustrator zu einem Verlag nach Mainz. Er hat sich in Deutschland direkt so wohl gefühlt, dass er seinen 6-Monats-Vertrag um ein weiteres halbes Jahr verlängerte. Wieder zurück in Großbritannien konnte er seine damalige Freundin Gisela aus Mainz nicht vergessen und so brachte ihn die Liebe nach nur sechs Monaten wieder zurück nach Deutschland. „40 Jahre bin ich jetzt hier, wir haben vier erwachsene Kinder und das Obere Mittelrheintal ist mein zu Hause. Ich fühle mich deutsch und jetzt bin ich auch deutsch.“ freut sich Parsons.

Circa 10,9 Millionen ausländische Einwohnerinnen und Einwohner leben dauerhaft in Deutschland, davon rund 431.000 in Rheinland-Pfalz und rund 10.500 haben ihren Hauptwohnsitz im Rhein-Hunsrück-Kreis.

Für die Einbürgerung müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zu den grundsätzlichen Voraussetzungen gehören die freiwillige und dauerhafte Niederlassung in Deutschland mit einer Aufenthaltsdauer von mindestens acht Jahren. Darüber hinaus muss man sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland bekennen und über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen.

Informationen zum Einbürgerungsrecht erhalten Sie bei der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis, Martina Spreyer, Telefon 06761 82-324, E-Mail martina.spreyer@rheinhunsrueck.de.

Pressestelle

Frau Doris Becker
Pressestelle
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