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02.10.2018

Der Rhein-Hunsrück-Kreis ist erster »Recyclingpapierfreundlichster Landkreis« Deutschlands - Verleihung des Papieratlas 2018 in Berlin

Bundesministerin Svenja Schulze hat im Bundesumweltministerium in Berlin den Rhein-Hunsrück-Kreis als ersten „Recyclingpapierfreundlichsten Landkreis“ Deutschlands ausgezeichnet. Der Rhein-Hunsrück-Kreis beschafft ausschließlich Papier mit dem Blauen Engel und setzte sich im Papieratlas-Landkreiswettbewerb 2018 der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) durch. Den zweiten und dritten Platz belegen die Landkreise Schweinfurt und Ebersberg.

„Es war richtig, dass wir uns für die konsequente Anschaffung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel in unserer Verwaltung und den Schulen in unserer Trägerschaft entschieden haben. So leisten wir durch die Einsparung von Energie und Wasser einen sehr wichtigen Umweltbeitrag. Dass wir heute dafür mit einem Bundespreis belohnt werden, freut mich riesig.“ so Landrat Dr. Marlon Bröhr bei der Preisverleihung.

In Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt und dem Deutschen Landkreistag führte die IPR den Landkreiswettbewerb in diesem Jahr zum ersten Mal durch. Alle deutschen Landkreise waren eingeladen, ihren Papierverbrauch und ihre Recyclingpapierquoten im Papieratlas transparent zu machen. Auf Anhieb beteiligten sich 27 Landkreise, die eine durchschnittliche Recyclingpapierquote von 65,48 Prozent erreichen.

Die Verwendung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel ist eine besonders einfache und effektive Maßnahme für den Klima- und Ressourcenschutz. Die Herstellung spart im Vergleich zu Frischfaserpapier rund 70 Prozent Wasser und 60 Prozent Energie. Der Rhein-Hunsrück-Kreis bewirkte durch die Verwendung von Recyclingpapier im Jahr 2017 somit eine Einsparung von mehr als 1,1 Millionen Liter Wasser und über 231.000 Kilowattstunden Energie.

Der Papieratlas wird bereits seit 2008 für Städte und seit 2016 für Hochschulen durchgeführt. Die Auszeichnungen beim Städtewettbewerb gingen an Bremerhaven, Essen und Rosenheim. Beim Hochschulwettbewerb setzten sich die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen und die Bergische Universität Wuppertal durch. 

Pressestelle

Frau Doris Becker
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