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Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis © Tim Haarländer
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Daseinsvorsorge

Die Bevölkerung im Rhein-Hunsrück-Kreis wird in den nächsten Jahren massiv schrumpfen. Nach den Zahlen des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz wird die Bevölkerung nach der mittleren Variante der Bevölkerungsvorausberechnung von derzeit rund 102.000 Einwohnern bis 2030 auf knapp 91.500 Einwohner und bis 2060 gar bis auf rund 77.000 zurück gehen.
Dieser massive Rückgang der Bevölkerung hat erhebliche Auswirkungen auf die Einrichtungen der Daseinsvorsorge im Rhein-Hunsrück-Kreis. Der Begriff der Daseinsvorsorge bezeichnet Tätigkeiten des Staates, welche einer grundlegenden Versorgung der Bevölkerung mit wesentlichen Gütern und Dienstleistungen dienen. Als klassische Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge gelten dabei Aufgaben wie die Abfallbeseitigung, die Versorgung mit Wasser, Gas und Strom sowie der Betrieb des öffentlichen Personennahverkehrs.

Die Folgen des demografischen Wandels sowie die damit eingehenden Herausforderungen im Bereich der Daseinsvorsorge entwickeln sich zunehmend zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe. Der Landkreis, seine Verbandsgemeinden sowie die verbandsfreie Stadt Boppard sind sich ihrer Verantwortung bewusst und betrachten gemeinsam mit den Bürgern die lokalen Herausforderungen der demografischen Entwicklung als Chance, um neue Lösungsansätze einer gezielten Daseinsvorsorge zu entwickeln und zu etablieren.

So hat der Rhein-Hunsrück-Kreis gemeinsam mit seinen Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard im Rahmen des Projekts „ZukunftsiDeeen“ modellhaft Lösungen erarbeitet, um den zukünftigen Herausforderungen der Daseinsvorsorge, insbesondere in den Handlungsfeldern Nahversorgung, medizinische Versorgung und Mobilität, zu begegnen.

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Frau Simone Klein
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