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Schuluntersuchungen

Die Schuluntersuchung vor der Einschulung ist gesetzlich vorgeschrieben (Schuleingangsuntersuchung SEU). Hierbei wird geprüft und festgestellt, ob ein Kind die nötige Schulreife für den Schulalltag besitzt.

Zur körperlichen Untersuchung (Sehtest, Hörtest usw.) wird unter anderem der Entwicklungsstand anhand motorischer, geistiger, sozialer, kognitiver als auch kommunikativer Fähigkeiten getestet.

Eine Schulärztin untersucht und beurteilt die Entwicklung des Kindes. Bei eventuellem Förderbedarf werden entsprechende Maßnahmen empfohlen.

Zur Schuluntersuchung muss jedes Kind im schulpflichtigen Alter. Außerdem haben die Eltern die Möglichkeit, um eine Zurückstellung zu bitten, wenn sie nachweisen können, dass ihr Kind dem Schulaltag noch nicht gewachsen ist.

Besonderheit für das Einschulungsjahr 2020/2021

Aufgrund der Corona-Pandemie werden in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium die Schuleingangsuntersuchungen nicht durchgeführt. Diese Untersuchung wird auch nicht nachgeholt.

Für Kinder mit offensichtlichem Förderbedarf besteht hingegen keine Ausnahmemöglichkeit für die Untersuchung. Die betroffenen Kinder werden dem Gesundheitsamt durch die Kindertagesstätten gemeldet.

Infolge dieser Regelungen wird in Kauf genommen, dass auch den mit dem Masern-schutzgesetz geschaffenen Anforderungen nicht wie vorgesehen nachgekommen werden kann.

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