Updates Dieselaustritt Wiebelsheim
Vor dem Hintergrund des Dieselaustritts an einer unterirdischen Pipeline im Bereich Wiebelsheim am 11. März 2026 halten wir Sie hier auf dem Laufenden.
Fragen und Antworten:
- PDF-Datei: 281 kB
Pressemitteilungen:
Rhein-Hunsrück-Kreis informiert Bürgermeister, Landwirte und Tierhalter nach Dieselaustritt in Wiebelsheim
Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat im Gemeinschaftshaus Kisselbach Ortsbürgermeister, Landwirte und Tierhalter aus dem Bereich zwischen Wiebelsheim und Simmern über den aktuellen Stand nach dem Dieselaustritt an einer unterirdischen Pipeline in Wiebelsheim informiert.
Bereits in der Woche zuvor wurden Bewirtschafter landwirtschaftlicher Flächen sowie Tierhalter schriftlich über wichtige Hinweise und empfohlene Maßnahmen informiert. Die erneute Veranstaltung bot nun zusätzlich die Möglichkeit, Fragen zu klären und Informationen direkt aus erster Hand zu erhalten.
Vor Ort standen Fachleute der Kreisverwaltung, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück sowie ein Sachverständiger der Wasser und Boden GmbH als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die bisherigen Untersuchungen der Gewässer zeigen aktuell deutlich sinkende Belastungen. Messungen vom 18. März, die aufgrund der mehrere Tage andauernden Probeauswertungen den aktuellsten Stand darstellen, ergaben zwischen Bergenhausen und dem Simmersee keine Auffälligkeiten. Allerdings können sich diese Werte durch Witterungseinflüsse wie Regen verändern. Aus Vorsorgegründen bleibt die bestehende Allgemeinverfügung weiterhin in Kraft. Sie untersagt die Entnahme von Wasser aus dem Simmerbach zwischen Wiebelsheim und Simmern sowie aus angrenzenden Mühlengräben.
Parallel dazu werden weiterhin regelmäßig Boden- und Gewässeruntersuchungen durchgeführt. Die Lage wird fortlaufend bewertet und notwendige Maßnahmen werden sorgfältig abgestimmt. Dazu werden auch Informationen aus dem Gespräch mit den Betroffenen ausgewertet.
Unter anderem gehört auch die fachgerechte Entfernung von Totholz aus dem Bachbett durch beauftragte Spezialfirmen in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde zu beabsichtigten Maßnahmen. Die Kreisverwaltung bittet ausdrücklich darum, keine eigenen Eingriffe wie Erdarbeiten oder das Entfernen von Totholz vorzunehmen. Die Schadensbeseitigung erfolgt ausschließlich durch Fachfirmen.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das emotionale Thema eines Bibervorkommens intensiv diskutiert. Die Kreisverwaltung weist nochmals darauf hin, dass der Biber eine streng geschützte Art ist und Eingriffe in Biberdämme und -burgen rechtlich für Behörden nur unter engen Voraussetzungen möglich sind. Beschädigungen oder Entfernungen von Biberburgen durch Dritte sind strafbar. Nach der derzeitigen intensiven und regelmäßigen Bewertung besteht kein Anlass für eine Reduzierung der Biberdämme und -burgen. Die Situation wird weiterhin beobachtet und im Austausch mit den zuständigen Fachbehörden regelmäßig neu bewertet.
Landrat Boch erklärt: „Ich danke allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit und den sachlichen Austausch in dieser herausfordernden Situation. Wir verstehen, dass insbesondere die Thematik der Biberburgen sehr emotional diskutiert wird. Allerdings bestehen klare rechtliche Rahmenbedingungen, an die wir uns als Verwaltung zu halten haben. Ganz wichtig ist es, dass wir belastbare Daten und Angaben zu bestehen Belastungen durch Dieseleintrag erhalten. Wir sind darauf angewiesen, dass uns Auffälligkeiten und betroffene Flächen exakt gemeldet werden – nur mit der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger kann die Aufarbeitung vollständig gelingen.“
Weitere Informationen zum Dieselaustritt, seinen Folgen und den laufenden Maßnahmen sind auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter kreis-sim.de/Dieselaustritt gebündelt abrufbar. Auch über den Instagram-Kanal @kv.rhk informiert die Kreisverwaltung fortlaufend.
Bei Auffälligkeiten oder erkennbaren Schäden bittet die Kreisverwaltung um eine Meldung unter Angabe der betroffenen Fläche an umweltschaden@rheinhunsrueck.de.
Umweltschaden nach Dieselaustritt Wiebelsheim - Kreistag beschließt finanzielle Vorsorge
Im Zusammenhang mit dem Dieselaustritt in Wiebelsheim, über den der Rhein-Hunsrück-Kreis fortlaufend auf seiner Internetseite informiert, hat der Kreistag in seiner Sitzung am 23. März die erforderlichen haushaltsrechtlichen Voraussetzungen zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit des Landkreises geschaffen.
Da für ein derartiges Schadensereignis im Haushaltsplan 2026 keine Mittel veranschlagt sind und derzeit noch keine belastbare Kostenschätzung vorliegt, wurde die Verwaltung ermächtigt, unabweisbare über- und außerplanmäßige Aufwendungen und Auszahlungen zu leisten. Hierfür wurde vorsorglich ein Finanzrahmen von bis zu 1 Mio. Euro beschlossen.
Der Landkreis ist damit in der Lage, insbesondere Maßnahmen der Gefahrenabwehr sowie zur Bewertung und Bewältigung möglicher Umweltfolgen kurzfristig zu finanzieren und, sofern erforderlich, zunächst in Vorleistung zu treten. Dies erfolgt unter dem Vorbehalt der abschließenden Klärung der Verantwortlichkeiten und Kostentragung.
Nach dem derzeitigen Sachstand ist davon auszugehen, dass die Betreiberfirma für die im Zusammenhang mit dem Schadensereignis entstehenden Kosten haftet. Der Landkreis steht hierzu weiterhin in engem Austausch mit der Betreiberfirma und klärt die nächsten Schritte zur Schadensbewältigung.
Landrat Volker Boch erklärt: „Unser vorrangiges Ziel ist es, die notwendigen Maßnahmen zum Schutz von Umwelt und Bevölkerung ohne Verzögerung umzusetzen. Mit den getroffenen Beschlüssen stellen wir sicher, dass der Landkreis jederzeit handlungsfähig ist. Zugleich gehen wir auf Grundlage des aktuellen Kenntnisstandes davon aus, dass die Kosten durch den verantwortlichen Betreiber zu tragen sind. Der Austausch mit der Betreiberfirma verläuft bislang konstruktiv. Ich bin sehr froh, dass der Kreistag dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig gefolgt ist.“
Kreisverwaltung trifft Regelung zum Gewässerschutz
Die Kreisverwaltung hat eine Allgemeinverfügung erlassen, um das Wasservorkommen und die damit verbundenen Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen in der Region zu schützen. Diese Allgemeinverfügung tritt am 25. März 2026 in Kraft.
Durch den Dieselaustritt infolge eines Schadens an einer Pipeline bei Wiebelsheim besteht eine Gefährdung durch die Nutzung des Wassers.
Um mögliche Risiken für Gesundheit und Umwelt frühzeitig zu minimieren, wird die Entnahme von Wasser aus dem Simmerbach zwischen Wiebelsheim und Simmern sowie aus angrenzenden Mühlengräben vorerst untersagt. Die Maßnahme dient dem vorbeugenden Gewässerschutz und gilt bis auf Widerruf.
„Wir handeln vorsorglich, um Gewässer, Lebensräume und die öffentliche Gesundheit zu schützen“, so Landrat Volker Boch.
- PDF-Datei: 199 kB
- PDF-Datei: 170 kB
Update 4, 19.03.2026: Umweltschaden nach Dieselaustritt bei Wiebelsheim - Aktueller Stand und Hinweise
Seit dem Dieselaustritt an einer unterirdischen Pipeline im Bereich Wiebelsheim in der vergangenen Woche werden die Auswirkungen auf die Umwelt weiterhin intensiv untersucht und bewertet.
Die Kreisverwaltung hat Informationen und Hinweise für Personen bereitgestellt, die betroffene oder angrenzende Flächen nutzen oder bewirtschaften. Betroffene werden direkt kontaktiert.
Im Zuge der weiteren Aufarbeitung werden Boden- und Gewässeruntersuchungen durchgeführt. Über Erkenntnisse, die sich daraus ergeben, wird zeitnah informiert.
Am Simmerbach im Bereich Kisselbach wurden zusätzliche Ölsperren installiert, um sensible Bereiche wie Biberburgen und Dämme vor Schadstoffeinträgen zu schützen. Parallel dazu erfolgt ein begleitendes Monitoring mithilfe von Wildkameras in Zusammenarbeit mit dem Bibermanagement Rheinland-Pfalz. Nach aktuellem Stand zeigen sich die Biber weiterhin aktiv. Die Situation wird fortlaufend beobachtet; mögliche Maßnahmen werden bei Bedarf sorgfältig geprüft.
Zur Bewertung möglicher Auswirkungen auf das Ökosystem sind weitere Untersuchungen der Gewässer vorgesehen. Dabei werden unter anderem Fischbestände und wirbellose Organismen betrachtet.
Experten kontrollieren den Gewässerverlauf und lokalisieren mögliche Ansammlungen von Dieselkraftstoff. Die Kreisverwaltung bittet Bürgerinnen und Bürger, keine eigenen Maßnahmen wie das Abtragen von Erde im betroffenen Bereich vorzunehmen. Die Reinigung und weitere Schadstoffbeseitigung erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Fachfirmen. „Vielen Dank an die vielen Menschen, die jetzt vor Ort aktiv helfen wollen“, sagt Landrat Volker Boch, „wir wissen dieses Engagement sehr zu schätzen. Aber es hilft am meisten, wenn wir die notwendigen Maßnahmen gezielt und systematisch auf den Weg bringen.“
Die Kreisverwaltung informiert fortlaufend über neue Erkenntnisse und notwendige Maßnahmen. Bei Auffälligkeiten und erkennbaren Schäden bittet die Kreisverwaltung um eine Nachricht mit der genauen Bezeichnung der Fläche an umweltschaden@rheinhunsrueck.de.
Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit unter kreis-sim.de/Dieselaustritt über den aktuellen Stand informieren. Dort sind die wichtigsten Informationen gebündelt abrufbar. Auch auf dem Instagram-Kanal der Kreisverwaltung @kv.rhk wird fortlaufend über die Entwicklung berichtet.
Update 3, 16.03.2026: Umweltschaden nach Dieselaustritt Wiebelsheim - Folgemaßnahmen laufen weiter, zentraler Kontakt für Bürger eingerichtet
Vor dem Hintergrund des Dieselaustritts an einer unterirdischen Pipeline im Bereich Wiebelsheim in der letzten Woche hat die Kreisverwaltung für Bürgerinnen und Bürger hat einen zentralen Kontakt eingerichtet. Hinweise, Fragen oder Beobachtungen können per E-Mail an umweltschaden@rheinhunsrueck.de gerichtet werden. Die eingehenden Sachverhalte werden zeitnah abgearbeitet.
Zum aktuellen Sachstand: Auch am Wochenende wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Verunreinigung durch den Betreiber, Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Untere Wasser- und Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung intensiv und dauerhaft fortgeführt. Die installierten Ölsperren, in Kombination mit Ölbindemitteln wirken weiterhin verhindern bisher das Eintreten der Schadstoffe in den Simmersee. Abpumparbeiten unterstützen die Maßnahmen der Einsatzkräfte.
„Ein herzlicher Dank gilt allen, ob ehrenamtlich oder hauptamtlich, die sich auch am Wochenende so intensiv darum gekümmert haben, dass wir in der Bewältigung der schweren Situation weiter vorankommen“, richtet Landrat Volker Boch seinen Dank an viele Menschen aus der Region. „Viele Menschen engagieren sich in der aktuellen Krise weit über ein normales Maß hinaus, dies ist absolut nicht selbstverständlich – aber sehr wichtig, damit wir den mittel- und langfristigen Schaden für Mensch, Naturraum und Tierwelt begrenzen können. So müssen wir gemeinsam weitermachen.“
Der Betreiber der Pipeline und die zuständigen Behörden arbeiten weiterhin intensiv an der Bewältigung der Lage und setzen dies auch in der neuen Woche fort. Derzeit stehen insbesondere Maßnahmen zur Schadensbegrenzung sowie strukturelle Abstimmungen im Mittelpunkt. Die Menge des ausgetretenen Diesels kann weiterhin nicht beziffert werden.
Hinweis: Es gilt weiterhin der Informationsstand aus der Pressemitteilung von Freitag, 13. März. Die Kreisverwaltung informiert weiterhin fortlaufend über neue Entwicklungen.
Rhein-Hunsrück-Kreis informiert mit Bürgerdialog über Dieselaustritt in Wiebelsheim und dessen Folgen
Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat im Rahmen einer Infoveranstaltung im Gemeindehaus Kisselbach Bürgerinnen und Bürger der betroffenen und angrenzenden Ortsgemeinden über den Dieselaustritt an einer unterirdischen Pipeline in Wiebelsheim sowie über dessen Folgen informiert.
Landrat Volker Boch, der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Andreas Roth, Hans-Georg Jahnz als Vertreter der Unteren Wasserbehörde, die Betreiberfirma Rhein-Main-Rohrleitungstransportgesellschaft mbH durch Geschäftsführer Christian Merkel sowie die Vertreter des Polizeipräsidiums Koblenz Björn Neureuter und Jörn Mengen standen Interessierten Rede und Antwort. Moderiert wurde die Veranstaltung von Niclas Fröhlich, Fachbereichsleiter bei der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises.
Landrat Boch dankte den Einsatzkräften für ihr schnelles Handeln: „Die Einsatzkräfte haben sehr schnell reagiert und umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, um die Auswirkungen des Schadens zu begrenzen. Unser besonderer Dank gilt den vielen Kräften aus Feuerwehr, allen Einheiten des Katastrophenschutzes und den beteiligten Behörden, die seit Beginn der Lage im Einsatz sind.“ Gleichzeitig dankte er der Ortsgemeinde Kisselbach und Christian Galle als Ortsbürgermeister, die die Halle kurzfristig für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt haben.
Die Teilnehmenden erhielten einen umfassenden Überblick über die aktuelle Lage, die bisherigen Maßnahmen und die nächsten Schritte:
Aufgrund einer Geruchsbelästigung erfolgte am Nachmittag des 11. März 2026 eine Erstmeldung über den Dieselaustritt in Wiebelsheim. Einsatzkräfte verschiedener Einheiten waren im Einsatz, um die Austrittstelle zu orten. Gegen 22:00 Uhr konnte das Leck verschlossen werden. Sehr frühzeitig wurden zahlreiche Ölsperren installiert und kontaminiertes Wasser abgesaugt, um eine weitere Ausbreitung der Verunreinigung zu verhindern. Diese Maßnahmen tragen erheblich dazu bei, die weitere Ausbreitung der Verunreinigung zu reduzieren. Verschiedene Ölsperren sind weiter in Betrieb.
Die tatsächliche Menge des ausgetretenen Diesels lässt sich aktuell nicht beziffern. Um die Austrittsstelle ist eine Fläche von etwa 5.000 Quadratmetern betroffen, in der Erdreich auf Schadstoffe geprüft und entfernt wird. Zur Beseitigung der Verunreinigung wird das kontaminierte Erdreich im Umfeld der Austrittsstelle ausgekoffert und fachgerecht zu einer Abfallanlage transportiert. Die Erdarbeiten wurden bereits in größerem Umfang durchgeführt und werden fortlaufend fortgesetzt.
Das Grundwasser ist nach aktuellem Stand nicht kontaminiert. Zunächst gibt es keine Hinweise, dass Schadstoffe in das öffentliche Trinkwassernetz gelangt sein könnten. Es besteht ein enger Austausch mit den Verbandsgemeinden und deren Werken.
Im Rahmen naturschutzfachlicher Begehungen werden die möglichen Auswirkungen auf Gewässerorganismen und gewässergebundene Arten regelmäßig betrachtet. Dabei wurde bisher festgestellt, dass insbesondere Gewässerinsekten und andere wirbellose Organismen sowie Fische im unmittelbar betroffenen Abschnitt beeinträchtigt sind. Auswirkungen auf Amphibien können nicht ausgeschlossen werden. Streng geschützte Arten wie der Europäische Biber im regionalen Umfeld werden ebenfalls intensiv beobachtet. Die langfristigen Auswirkungen auf einzelne Individuen oder den Naturraum lassen sich derzeit noch nicht abschließend beurteilen.
Die Kreisverwaltung bedankt sich bei allen Beteiligten und Bürgerinnen und Bürgern für die konstruktive Teilnahme.
Im Rahmen des Bürgerdialogs rief die Polizei dazu auf, mögliche verdächtige Wahrnehmungen im und um das Gewerbegebiet in Wiebelsheim an die Polizei Boppard unter 06742 8090 oder an jede andere Dienststelle zu melden, um die Straftat aufzuklären.
Weitere Informationen zur Lage des Dieselaustritts und den Maßnahmen finden Sie auf der Website des Rhein-Hunsrück-Kreises unter www.kreis-sim.de/Aktuelles.
Für Fragen im Bereich der Landwirtschaft und Tierhaltung werden aktuell Informationen zusammengestellt und zeitnah zur Verfügung gestellt.
Update 2, 12.03.2026, 10:04 Uhr: Dieselaustritt in Wiebelsheim - Einsatzkräfte weiterhin vor Ort
Die Einsatzlage in Wiebelsheim und Umgebung im Zusammenhang mit dem Dieselaustritt wird weiterhin intensiv bearbeitet. Die von den Einsatzkräften eingerichteten Ölsperren wurden frühzeitig errichtet, funktionieren zuverlässig und bleiben weiterhin in Betrieb, um ein weiteres Austreten zu verhindern. Aktuell läuft der Abtransport und die fachgerechte Entsorgung des Stoffs. Ziel ist es, den Austritt von Schadstoffen in die Umwelt einzudämmen und zu vermeiden.
Die Kreisverwaltung befindet sich in einer engen fachlichen Abstimmung mit den betroffenen Verbandsgemeinden sowie den zuständigen Landesbehörden und Ministerien, um das weitere Vorgehen dezidiert abzustimmen. „Wir setzen alles daran, die notwendigen Maßnahmen schnellstmöglich umzusetzen, um einen größeren Schaden, insbesondere für die Umwelt zu vermeiden,“, sagt Landrat Volker Boch. Er richtet seinen ausdrücklichen Dank insbesondere an die rund 300 Einsatzkräfte, die am Mittwoch kurzfristig unterstützt haben und während der Nacht weiterhin im Einsatz waren. „Ein besonderer Dank gilt auch den überregionalen und übergeordneten Einheiten des Katastrophenschutzes und der Landesbehörden für die außerordentlich gute Zusammenarbeit“, betont der Landrat.
Lokal kommt es weiterhin zu punktuellen Geruchsbelästigungen durch den Dieselaustritt. Die Verwaltung weist darauf hin, dass keine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung besteht.
Informationen zu polizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen entnehmen Sie bitte den Pressemitteilungen des Polizeipräsidiums Koblenz: https://www.presseportal.de/blaulicht/nr/117715
Update, 11.3.2026, 22:25 Uhr: Einsatzlage in Wiebelsheim: Geruchsbelästigung durch Dieselaustritt im Rhein-Hunsrück-Kreis - Polizei hat Ermittlungen aufgenommen
Der Schaden an der Leitung wurde geortet und behoben. Damit ist sichergestellt, dass kein Dieselkraftstoff mehr austritt.
Der Dieselkraftstoff ist bis zur Schließung der Leckage teilweise vor allem über einen lokalen Bach abgelaufen. Seit der Freilegung wird der Stoff abgesaugt und entsorgt.
Vor diesem Hintergrund werden in den umliegenden Ortschaften Öl-Sperrungen eingerichtet.
Zahlreiche Einsatzkräfte aus unterschiedlichen Einheiten bearbeiten die Lage vor Ort weiterhin, stellen das Ausmaß der Lage fest und leiten notwendige weitere Maßnahmen ein.
Es besteht weiterhin keine akute Gefahr für die Bevölkerung.
Informationen zu polizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Koblenz: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117715/6233892
Einsatzlage in Wiebelsheim: Geruchsbelästigung durch Dieselaustritt im Rhein-Hunsrück-Kreis - Keine akute Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung
Durch ein Schadensereignis in der Nähe von Wiebelsheim kommt es in der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein im Rhein-Hunsrück-Kreis zu Geruchsbelästigungen. Es handelt sich vermutlich um einen Schaden an einer Überlandleitung, durch den es zu einem Austritt von Dieselkraftstoff gekommen ist.
Einsatzkräfte verschiedener Einheiten aus der betroffenen Verbandsgemeinde und aus dem Kreisgebiet sind im Einsatz. Es besteht keine akute Gesundheitsgefahr.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Kreisverwaltung:
Kathrin Kölzer, 015123013857
Niclas Fröhlich, 015140769912