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Datum: 11.12.2020

Umstrukturierungsanträge für Rebpflanzungen im Jahr 2021

Antragszeitraum: 4.Januar bis 1. Februar 2021

Ab Montag, 4. Januar 2021, können Anträge für die Teilnahme am EU-Umstrukturierungsprogramm für Rebpflanzungen im Jahr 2021 gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 1. Februar 2021. Für Flächen in Flurbereinigungsverfahren gilt im Jahr der Besitzeinweisung eine gesonderte Antragsfrist. Sie endet am 30. April 2021.

Die o.g. Antragsfrist gilt für den Teil 2 des Antragsverfahrens. Hier können alle Flächen beantragt werden, die 2021 gepflanzt werden sollen.

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die jetzt beantragten Flächen bereits in Teil 1 des Antragsverfahrens gemeldet worden sind und einen positiven Rodungsbescheid erhalten haben. Ein „Nachmelden“ ist nicht möglich.

Die Pflanzung kann in diesem Programm mit allen in Rheinland-Pfalz klassifizierten Rebsorten erfolgen. Wie bereits in vorherigen Jahren werden auch nicht klassifizierte Rebsorten im Rahmen von genehmigten Anbaueignungsversuchen gefördert.

Die Fördersätze in 2021 lauten wie folgt:

Maßnahmen 31 und 41

10.000 €/ha

Flachlagen

Maßnahmen 32 und 42

19.000 €/ha

Steillagen

Maßnahmen 34 und 44

21.000 €/ha

Steilst- und Terrassenlagen

Maßnahmen 33 und 43

9.000 €/ha

Extensive Anlagen

Maßnahme 51

32.000 €/ha

Handarbeitsmauersteillagen

Maßnahme 52 und 62

6.000 €/ha

Nutzung gebrauchter Materialien

Maßnahme 53

24.000 €/ha

Neuanlage von Querterrassen)

Die Maßnahmen 52 und 62 bieten den Winzerinnen und Winzernn die Möglichkeit, eine vorhandene Unterstützungsvorrichtung weiter zu verwenden, bzw. gebrauchtes Material einzusetzen. Damit kann der inzwischen hohen Lebensdauer der Materialien sowie der Nachhaltigkeit Rechnung getragen werden.

Die Maßnahmen 53 beinhaltet die Verbesserung der Bewirtschaftung durch Umstellung von Steillagenbewirtschaftung auf Querterrassierung bzw. Anlegen von Querterrassen mit Erstellung einer modernen Drahtrahmenanlage und Anpassung der Edelreis-/Unterlagenkombination an die sich verändernden Klimabedingungen außerhalb der Förderung in der Flurbereinigung.

Anträge können über das Weininformationsportal (WIP) der Landwirtschaftskammer elektronisch gestellt werden. Die Antragstellung über das Weininformationsportal erleichtert dem Antragsteller durch Fehlerhinweise das Ausfüllen des Antrages.

Für Antragsteller, die diese Möglichkeit nicht nutzen wollen, stehen auf der Homepage des MWVLW die Richtlinie und die Antragsformulare zum Download bereit.

Ansprechpersonen bei der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises sind Benno Rockenbach, Telefon 06761 82-830 und Tanja Huhn, Telefon 06761 82-832.

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