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30.06.2016

Kreis zieht Zwischenbilanz zum Projekt »Einkaufen mit dem BürgerMobil«

Gemeinsam mit den beteiligten Institutionen der Verbandsgemeinde Kastellaun, der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück sowie den betroffenen Ortsbürgermeistern und Ortsvorstehern in den Gemeinden Lahr, Zilshausen, Dommershausen, Dorweiler, Eveshausen und Sabershausen hat die Kreisverwaltung eine erste Zwischenbilanz des Projekts „Einkaufen mit dem BürgerMobil“ gezogen.

Das Projekt wurde am 1. Oktober 2015 ins Leben gerufen, um die Nahversorgungssituation in den genannten Orten zu verbessern. Vorausgegangen war ein mehrmonatiger Prozess, bei dem unter anderem in allen Haushalten der drei Orte per Fragebogen die Ist-Situation der Nahversorgung abgefragt wurde.

Ergebnis dieser Befragung war, dass in diesem Raum ein Bedarf gesehen wird, die Nahversorgungssituation insbesondere für Personen, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Einkäufe ohne fremde Hilfe zu tätigen, zu verbessern.

Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde das Projekt „Einkaufen mit dem BürgerMobil“ ins Leben gerufen. Mithilfe des auch in den drei Dörfern verkehrenden BürgerMobils können ältere und mobilitätseingeschränkte Personen Unterstützung beim Einkauf von Waren des täglichen Bedarfs bei den beiden in Kastellaun ansässigen Vollsortimentern REWE und CONVENDA-EDEKA erhalten.

 

Die Bilanz nach einer über halbjährigen Laufzeit des Projekts zeigt, dass die Möglichkeit, das BürgerMobil selbst zu nutzen, die Einkäufe in den Supermärkten vom dortigen Personal verpacken zu lassen und über das BürgerMobil nach Hause verbringen zu lassen, rege genutzt wird.

Das alternative Angebot, per Bestellzettel über die Ortsbürgermeister und Ortsvorsteher bei den beiden Vollsortimentern Waren des täglichen Bedarfs zu bestellen und über das BürgerMobil nach Hause verbringen zu lassen, wurde dagegen bisher nur wenig nachgefragt.

Dies zeige, so die Kreisverwaltung, dass die älteren, mobilitätseingeschränkten Personen ihre Einkäufe immer noch selbstständig tätigen möchten, solange sie dazu in der Lage sind. Auch spielen die sozialen Kontakte, die sie anlässlich eines Einkaufs in Kastellaun pflegen können, eine gewichtige Rolle.

Mobilitätseingeschränkte Personen, die körperlich nicht mehr zum Einkauf in der Lage sind, finden offensichtlich auf privater Ebene andere Lösungen, um ihre Versorgung sicher zu stellen.

Insofern spiegele das nicht exakt das Bild wider, das aufgrund der Befragung der Bevölkerung zur Nahversorgungssituation und zum Bedarf gewonnen wurde.

Die Kreisverwaltung sowie die kooperierenden Institutionen werden das Projekt im Modellraum fortsetzen. Darüber hinaus wird in nächster Zeit auf Anregung von Bürgermeister Keimer geprüft, ob das Projekt auf alle Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Kastellaun, die vom BürgerMobil angefahren werden, ausgeweitet werden kann.

Informationen zum Projekt erhalten Sie bei den beteiligten Ortsbürgermeistern und Ortsvorstehern sowie bei der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern, Herr Jakobs, Telefon 06761 82-851.

Kontakt

Herr Thomas Jakobs
Telefon: 06761 82-851
E-Mail oder Kontaktformular
Unsere Öffnungszeiten finden Sie hier.

 

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