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13.02.2019

Jugendschutz auch an Fastnacht unverzichtbar

Das Kreisjugendamt macht auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes in der närrischen Zeit aufmerksam

Das Kreisjugendamt wendet sich zur Fastnachtszeit traditionell im Rahmen des gesetzlichen Jugendschutzes an alle Erwachsenen und Veranstalter und appelliert an deren Kooperation und Vorbildfunktion. Die Kernbotschaft lautet: fröhliches Feiern und die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes harmonieren gut!

Kinder und Jugendliche lernen am Modell und imitieren Verhalten nahestehender Personen. Insbesondere zur närrischen Zeit liegt in ihrem Erleben die Interpretation nahe, dass fröhliches Feiern und ausgiebiger Alkoholkonsum zusammengehören. Die damit verbundenen Risiken für den jugendlichen Organismus, die Wirkung des Alkohols auf das Verhalten und die Steuerungsfähigkeit, sowie damit einhergehend eine schleichende Zunahme von Gefährdungsmomenten sind nicht präsent.

Die Spielregeln des Jugendschutzgesetzes sind dabei klar:

  • Kein Alkohol für unter 16-Jährige!
  • Der Verzehr und Kauf von Bier und Wein oder weinhaltigen Getränken ist Jugendlichen ab 16 Jahren erlaubt.
  • Die Abgabe anderer alkoholischer Getränke an unter 18-jährige ist verboten und der Verzehr ist Kindern und Jugendlichen nicht gestattet. 
  • Die Anwesenheit bei Tanzveranstaltungen ist Jugendlichen unter 16 Jahren nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person gestattet. 16- und 17-Jährige dürfen ohne Begleitung bis 24 Uhr an Veranstaltungen teilnehmen.
  • Die Abgabe von Tabakwaren und das Rauchen in der Öffentlichkeit darf unter 18-Jährigen nicht gestattet werden.

Neben den Eltern und anderen Erwachsenen, sind vor allem die Veranstalter von Karnevalssitzungen und Tanzveranstaltungen, sowie die Inhaber von Gaststätten und sonstigen Verkaufsstellen von Alkohol (Kioske, Tankstellen, Imbissstuben) in der Pflicht, die Jugendschutzbestimmungen umzusetzen. So müssen die geltenden Vorschriften in einer deutlich erkennbaren Form, z.B. direkt an der Kasse, Theke, Ausschank- und Abgabestelle, ausgehängt sein. Wichtig zu wissen ist, dass die Beschränkungen bzw. das Verbot nicht nur für die Abgabe sondern auch für den Konsum von Alkohol gelten. Es ist darauf zu achten, dass ein unerlaubter Konsum von Alkohol unterbunden wird.

Im Rahmen der Jugendschutzaktion „Lass Dich nicht K.O. Tropfen“ verteilt das Kreisjugendamt in diesem Jahr exemplarisch Spikeys für Flaschenhälse mit angehängten Informationen. Wir verteilen die Spikeys vor allem zu Großveranstaltungen, möchten aber grundsätzlich zum Thema sensibilisieren und die Zielgruppe möglichst breitgefächert erreichen.

Mehr Beratung, Information und einen Spikey auf Wunsch gibt es bei dem Kreisjugendamt Rhein-Hunsrück, Frau Dagmar Petri (Kontakt siehe Randbox).

Kontakt

Frau Dagmar Petri
Telefon: 06761 82-557
E-Mail oder Kontaktformular
Unsere Öffnungszeiten finden Sie hier.

 

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