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Datum: 14.12.2017

Gebühr für Trichinenuntersuchung wird nicht mehr erhoben

Die Afrikanische Schweinepest hat sich in Osteuropa ausgebreitet und steht an der Grenze zu Deutschland. Die Krankheit stellt keine Gefahr für Menschen dar. Die wichtigste Maßnahme, um eine Verbreitung zu erschweren, ist die Reduzierung der Wildschweinbestände.

Die Kreisverwaltung hat bereits im letzten Jahr einen Runden Tisch „Aktionsbündnis Schwarzwild im Rhein-Hunsrück-Kreis“ ins Leben gerufen um sowohl mit der Jägerschaft, als auch mit den Landwirten ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen. Ein Ansatz ist, den Frischlingsanteil an der Jagdstrecke zu erhöhen.

Um einen Anreiz für die Jäger zu schaffen dies aufzugreifen, beschloss der Kreistag am Montag, 11. Dezember, die Trichinenuntersuchungsgebühren für Wildschweine unter 30 kg befristet für eine Pilotphase von 2 Jahren nicht mehr zu erheben.

Die Gebühren werden ab dem 12. Dezember 2017 bis zum 11. Dezember 2019 nicht erhoben. Voraussetzung dafür ist die verpflichtende Beprobung dieser erlegten Frischlinge auf Schweinepest.

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