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Datum: 21.07.2022

EULLa-Antragsverfahren 2022 eröffnet

Bis zum 5. August 2022 besteht die Möglichkeit, sich über eine Interessenbekundung für neue EULLa-Verpflichtungen zu bewerben.

Mit dem diesjährigen Verfahren werden Verpflichtungen mit der Laufzeit 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2027 abgeschlossen.

Für die am 31. Dezember 2022 auslaufenden Verträge werden keine Verlängerungen mehr angeboten. Vielmehr können 5-jährige Anschlussverpflichtungen abgeschlossen werden.

Interessenbekundungen können für die folgenden Programmteile gestellt werden:

  • Ökologischen Wirtschaftsweise im Unternehmen,
  • Umweltschonende Bewirtschaftung von Steil- und Steilstlagen,
  • Mehrjährige Saum- und Bandstrukturen,
  • Umwandlung einzelner Ackerflächen in Grünland,
  • Extensive Grünlandbewirtschaftung im Unternehmen und tiergerechte Haltung auf Grünland
  • Alternative Pflanzenschutzverfahren,
  • Biotechnischer Pflanzenschutz im Weinbau,
  • Vielfältige Kulturen im Ackerbau,
  • Vertragsnaturschutz Grünland,
  • Vertragsnaturschutz Kennarten,
  • Vertragsnaturschutz Acker,
  • Vertragsnaturschutz Weinberg sowie
  • Vertragsnaturschutz Streuobst.

Zur Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft tragen unter anderem die landwirtschaftlichen Programmteile zur Anlage von Saum- und Bandstrukturen auf Ackerflächen, die vielfältigen Kulturen im Ackerbau, die extensive Bewirtschaftung des Grünlandes im Unternehmen sowie die Umstellung auf eine ökologische Bewirtschaftung bei.

Insbesondere bei der Anlage von Blühstreifen legen die Landwirtinnen und Landwirte Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten an und leisten somit einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft.

Mit den Angeboten im Vertragsnaturschutz wird weiterhin der kooperative Naturschutz im Sinne des Leitziels „Naturschutz durch landwirtschaftliche Nutzung“ in den Mittelpunkt gesetzt. Dabei wird das Engagement von Landwirtinnen und Landwirten, Winzerinnen und Winzern für den betrieblichen Naturschutz honoriert. Zu den geförderten Maßnahmen gehören zum Beispiel der Erhalt und die Entwicklung extensiv genutzter, kräuterreicher Wiesen, von Streuobstwiesen oder Extensivgetreide als Lebensräume für Wildbienen, Schmetterlinge oder Wiesenvögel, aber auch die Erhaltung der Kulturlandschaft in den von der Nutzungsaufgabe bedrohten Weinbergslagen im Mittelrheintal. Die im Vertragsnaturschutz beantragten Flächen werden auf naturschutzfachliche Eignung geprüft. Eine positive Begutachtung ist Voraussetzung für die Förderung.

Einzelheiten zu den Programteilen sind unter www.agrarumwelt.rlp.de sowie bei der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis zu finden.

Ansprechpersonen bei der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises sind für die landwirtschaftlichen Programmteile Frau Berger, Telefon 06761 82-834 und Frau Vogt, Telefon 06761 82-837 und für die Naturschutzprogrammteile Frau Rink, Telefon 06761 82-835 und Frau Huhn, Telefon 06761 82-832.

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