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Datum: 29.05.2020

EU-Schulprogramm 2020/2021 - Programmteil Schulmilch

Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie soll mit der beabsichtigten Fortführung des in Rheinland-Pfalz beliebten EU-Schulprogramms ein Stück Normalität in die Einrichtungen Einzug halten. Für den Programmteil Milch können interessierte Molkereien, Milcherzeuger und Händler ab sofort ihre Zulassung als Lieferanten für Schulmilch beantragen. Besonders gesucht sind dabei regionale Lieferanten.

Die wesentlichen Eckpunkte des Programms haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert: Am Programm teilnehmende Grund- und Förderschulen sowie Kindertagesstätten erhalten je Kind und Woche maximal eine Portion Milch (250 ml). Die Abgabe erfolgt grundsätzlich nur in Liter-Gebinden. Die Lieferanten können selbst erzeugte Milch oder fettreduzierte konventionelle und ökologisch erzeugte Milch, jeweils frisch oder als H-Milch anbieten. Mindestens 30 % der gelieferten Milch müssen dabei aus biologischer oder eigener Erzeugung stammen.

Die Netto-Standardportionspreise betragen für

  • H-Milch, 1,5% Fettgehalt, konventionell: 30 Cent
  • H-Milch, 1,5% Fettgehalt, Bio: 33 Cent
  • Frischmilch, 1,5% Fettgehalt, konventionell: 31 Cent
  • Frischmilch, 1,5% Fettgehalt, Bio: 34 Cent
  • Frischmilch eigene Erzeugung, natürlicher Fettgehalt, konventionell: 39 Cent
  • Frischmilch eigene Erzeugung, natürlicher Fettgehalt, Bio: 43 Cent

Der Programmteil Schulmilch wird von der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises betreut. Interessierte Lieferanten können auf der Homepage der Kreisverwaltung das entsprechende Antrags-Formular auf Zulassung als Schulmilchlieferant in Rheinland-Pfalz abrufen. Hier finden Sie auch weitere Informationen, insbesondere die Leistungsbeschreibung, in der der Leistungs- und Lieferumfang sowie die Abrechnungsmodalitäten detailliert aufgeführt sind. Die Unterlagen sind auf der dortigen Homepage www.kreis-sim.de/schulmilch hinterlegt.

Die Frist zur Abgabe des Antrages auf Zulassung endet – entgegen der Pressemitteilung des Ministeriums – am 26. Juni 2020.

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