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Datum: 16.09.2016

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen im Fokus - erweiterte Führungszeugnisse erforderlich!

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist ein sensibles und wichtiges Thema. Um Gefährdungssituationen einschätzen und vermeiden zu können, bedarf es besonderer Achtsamkeit.

§72 SGB VIII schreibt den örtlichen Jugendämtern vor, mit Trägern von Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe Vereinbarungen zum Einsatz eines erweiterten Führungszeugnisses zu schließen. So ist die Vorlage im Rahmen der Beschäftigung von Hauptamtlichen in der öffentlichen und freien Jugendhilfe verpflichtend im Gesetz geregelt. Im Hinblick auf die gesetzlichen Vorgaben für Ehren- und Nebenamtliche hat das Jugendamt des Rhein-Hunsrück-Kreises eine vom Landesjugendamt vorgelegte Rahmenvereinbarung unterschrieben und ruft nun die Träger der freien Jugendhilfe, Gruppen, Vereine, etc. dazu auf, sich anzuschließen. Die Notwendigkeit der Vorlage eines Führungszeugnisses ist bei Tätigkeiten, die mit Übernachtungen mit Kindern und Jugendlichen, mit Pflegeaufgaben und/oder mit Einzelarbeit (z.B. Einzelunterricht) einhergehen sowie bei Tätigkeiten die alleine, d.h. nicht im Team, durchgeführt werden, zu prüfen. Einrichtungen, die Tätigkeiten dieser Art durchführen, sind hiermit angesprochen. Zukünftig sollen nur noch solche Einrichtungen gefördert werden, die der Rahmenvereinbarung beitreten und sich somit auch in dieser Hinsicht zum Auftrag des Schutzes von Kindern und Jugendlichen bekennen.

Bei Fragen wenden Sie sich vertrauensvoll an das Jugendamt des Rhein-Hunsrück-Kreises. Ansprechpartner ist Michael König, Kinderschutz, Telefon 06761 82514.

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