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Datum: 21.03.2019

Der Rhein-Hunsrück-Kreis investiert in seine Schulen.

Landrat Dr. Marlon Bröhr gibt mit Kornelia Neumann, Schulleiterin der Integrierten Gesamtschule Emmelshausen, den Startschuss zum letzten Bauabschnitt. Dabei geht es um die Umsetzung des Raumkonzeptes für die neu aufgebaute Oberstufe.

Im Januar 2019 erhielt der Landkreis die seit 2014 ausstehende Schulbaugenehmigung. „Endlich!“, sagt Landrat Bröhr. „Jetzt muss der Kreis die Kosten für den Bau nicht mehr vorfinanzieren und der letzte Bauabschnitt kann in Angriff genommen werden.“

Bisher wurden die Fassade und das Dach des Westflügels am Hauptgebäude saniert, Aufzug und Nottreppe eingebaut und die Schulküche modernisiert.

Jetzt werden die Fachräume Kunst, Biologie und Physik saniert und neu ausgestattet. Die Pausenhalle wird attraktiver und zur Vorbereitung auf den kommenden Digitalpakt an Schulen wird die IT-Verkabelung angepasst. Auch Maßnahmen zum Brandschutz werden umgesetzt, sowie die Dächer saniert.

Ergänzend wird der Trakt des Orientierungsstufen-Gebäudes umfangreich saniert und mit neuem Mobiliar ausgestattet.

Schulleiterin Kornelia Neumann freut sich auch auf die anstehenden Neuerungen. Gleichzeitig ist sie erleichtert, dass die Sporthalle seit Aschermittwoch wieder genutzt werden kann. „Dass sie wegen der Sanierung über mehrere Monate nicht genutzt werden konnte, war eine große Herausforderung für die Schule und auch für die Sportvereine.“, so Neumann.

Insgesamt werden rund 5,75 Millionen Euro (4,8 Mio. für die Schulgebäude und 0,95 Mio. für die Sporthalle) investiert. Die Kosten für die Schulgebäude werden vom Land mit rund 1,47 Millionen Euro gefördert, die restlichen 4,28 Millionen Euro trägt der Landkreis als Schulträger.

„Aber wir investieren nicht nur an der IGS Emmelshausen.“, freut sich Landrat Bröhr. „Auch am Herzog-Johann-Gymnasium Simmern und der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel wird aufgerüstet.“

Am Herzog-Johann- Gymnasium fließen Mittel in die Sicherheit (Brandschutz), an der Realschule plus Oberwesel wird zusätzlich energetisch saniert.

Hier entstehen Kosten in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms KI 3.0 mit rund 1,9 Millionen Euro. Hierbei trägt jedoch der Bund den Löwenanteil.

Beide Maßnahmen starten zu Beginn der Sommerferien. In Oberwesel gibt es Zeitdruck, denn nach den Förderbedingungen muss die Umsetzung bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

„Diese Situation ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung“, merkt Marlon Bröhr an. „Aber ich bin mir sicher: wenn alles fertig ist und man das Ergebnis täglich erleben kann, sind die Beeinträchtigungen wie Lärm, Staub und vorübergehendes Zusammenrücken während der Bauphase, schnell vergessen.“

Zwei weitere größere Bauprojekte sind noch in der Warteschleife. Für die seit langem geplante Generalsanierung des Bauteils A an der BBS Simmern sind die Fördermittel noch nicht genehmigt und die von der KGS Kirchberg ersehnte Sanierung der Bibliothek wartet noch auf die Schulbaugenehmigung.

Neben diesen Großprojekten werden auch kleinere Sanierungsmaßnahmen an den anderen Schulen in Kreisträgerschaft umgesetzt. Für Sanierungen, Reparaturen und Wartungen stellt der Kreis jährlich rund 2 Millionen Euro im Rahmen der Bauunterhaltung für seine Schulen bereit.

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