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Jagdwesen

Nachweise zur Ausübung der Jagd

Wer die Jagd ausübt, muss folgende Nachweise mit sich führen:

  • Einen auf seinen Namen lautenden Jagdschein
  • Eine auf seinen Namen lautende Waffenbesitzkarte
  • Eine schriftliche Jagderlaubnis für das jeweilige Revier

Diese Nachweise sind auf Verlangen Polizeibeamten und Jagdschutzberechtigten vorzuzeigen.

Jägerprüfung

Zur Jägerprüfung wird unter anderem nur zugelassen, wer innerhalb von zwei Jahren vor Beginn der Prüfung einen anerkannten Ausbildungskurs bei einem Jagdverband oder einer Jagdschule oder eine mindestens sechsmonatige Ausbildung bei einem von der Unteren Jagdbehörde der Kreisverwaltung anerkannten Mentor nachweist.
Nähere Informationen erhalten Sie bei der Unteren Jagdbehörde, dem Kreisjagdmeister oder dem Landesjagdverband.
Die Prüfung gliedert sich in drei Teile

  • schriftliche Prüfung
  • mündlich/praktische Prüfung und
  • Schießprüfung

In der Regel findet die Jägerprüfung im Mai eines jeden Jahres statt; bei entsprechender Nachfrage können zusätzliche Prüfungstermine hinzukommen.

Prüfungsgebiete bei der Jägerprüfung

  • Tierarten
  • Wildbiologie
  • Wildhege
  • Jagdbetrieb (einschließlich Unfallverhütung und jagdliches Brauchtum)
  • Wildschadensverhütung
  • Land- und Waldbau
  • Führung von Jagdhunden
  • Waffenrecht und -Technik
  • Umgang mit Waffen und Munition
  • Behandlung des erlegten Wildes unter besonderer Berücksichtigung der hygienisch erforderlichen Maßnahmen
  • Beurteilung der gesundheitlich unbedenklichen Beschaffenheit des Wildbrets, insbesondere auch hinsichtlich seiner Verwendung als Lebensmittel
  • Jagdrecht
  • Tierschutz-, Naturschutz- und Landschaftspflegerecht

Jägerprüfung - Antrag und Gebühren

Antrag

Der Antrag auf Zulassung zur Jägerprüfung ist spätestens drei Wochen vor dem Prüfungstermin an die untere Jagdbehörde zu richten; ihm sind beizufügen

  • die Durchschrift des Antrages auf Erteilung eines Führungszeugnisses zur Vorlage bei einer Behörde,
  • der Nachweis einer ausreichenden Haftpflichtversicherung für den Waffengebrauch und einer Unfallversicherung,
  • bei behinderten Menschen eine Erklärung über die bestehende Behinderung,
  • bei Minderjährigen die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters,
  • der Nachweis über die Einzahlung der Prüfungsgebühr.

Weiterhin sind vor dem Prüfungstermin noch vorzulegen

  • der Nachweis über die abgeschlossene Teilnahme an einem nicht länger als zwei Jahre zurückliegenden Ausbildungskurs,
  • eine Erklärung, aus der hervorgeht, dass inzwischen gegen den Antragsteller weder eine Strafe noch ein Bußgeld verhängt worden noch ein derartiges Verfahren, das die Versagung des Jagdscheins zur Folge haben kann (§ 17 Abs. 3 und 4 Bundesjagdgesetz), anhängig geworden ist.

Gebühr

Die Gebühr beträgt für

  • die Jägerprüfung 258 € + 13 € für das Führungszeugnis
  • den Jahresjagdschein 102 €
  • den Zweijahresjagdschein 162 €
  • den Dreijahresjagdschein 192 €.

Ein gültiger Jagdschein berechtigt nur im Zusammenhang mit einer Waffenbesitzkarte zum Führen von Jagd - und Faustfeuerwaffen. Die Waffen sind bei der Kreisverwaltung registrieren zu lassen. Faustfeuerwaffen sind bereits vor dem Erwerb bei der Kreisverwaltung zu beantragen.

Runder Tisch Schwarzwild - Handlungsfelder

Derzeit arbeitet der "Runde Tisch Schwarzwild" an der Verbesserung der Vermarktungsmöglichkeiten von erlegtem Schwarzwild.

Allgemeine Informationen

Dokumente

Wahl der Kreisjagdmeisterin oder des Kreisjagdmeisters und der Stellvertreterin oder des Stellvertreters und Wahl der Vertretungen für den Jagdbeirat im Rhein-Hunsrück-Kreis

Am 8. Juli 2022 finden ab 16:30 Uhr in der Römerhalle in 55494 Dichtelbach die Wahl der Kreisjagdmeisterin oder des Kreisjagdmeisters und der Stellvertreterin oder des Stellvertreters sowie die Wahl der Vertretungen für den Jagdbeirat im Rhein-Hunsrück-Kreis für die Dauer der Amtszeit vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2028 statt. Die Wahlleitung obliegt einem Vertreter der unteren Jagdbehörde der Kreisverwaltung.

Die förmliche Wahlbekanntmachung erfolgte in der Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 28. Mai 2022 und auf der Homepage der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis (www.kreis-sim.de).

Für den Jagdbeirat des Rhein-Hunsrück-Kreises sind folgende Vertretungen zu wählen:

  1. Die Vertreterin oder der Vertreter der Eigentümerinnen und Eigentümer von Eigenjagdbezirken im Rhein-Hunsrück-Kreis sowie eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter.
    Wahlberechtigt sind die Eigentümerinnen und Eigentümer und nutznießenden Personen der im Rhein-Hunsrück-Kreis gelegenen Eigenjagdbezirke. Eine Vertretung ist nicht zulässig, soweit der Eigenjagdbesitzer eine natürliche Person ist.Juristische Personen des privaten Rechts, wie z. B. eingetragene Vereine (e.V.), Stiftungen, Aktiengesellschaften (AG), Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) usw., oder des öffentlichen Rechts, wie z. B. Staatsforst, Gemeinden, Gemeindeverbände usw., können durch ihr Vertretungsorgan bzw. durch eine mit Vertretungsvollmacht beauftragte Person vertreten werden.
    Vor der Wahl ist die Wahlberechtigung gegenüber der Wahlleitung nachzuweisen. Jede wahlberechtigte Person hat pro angefangene 100 ha der ihr insgesamt im Rhein-Hunsrück-Kreis zustehenden Jagdbezirksfläche jeweils eine Stimme.
  2. Zwei Vertreterinnen oder Vertreter der Jagdscheininhaberinnen und Jagdscheininhaber im Rhein-Hunsrück-Kreis sowie jeweils eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter.
    Wahlberechtigt sind die Inhaberinnen und Inhaber gültiger Jahresjagdscheine, die im Rhein-Hunsrück-Kreis ihren Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt haben. Eine Vertretung ist nicht zulässig. Vor der Wahl ist die Wahlberechtigung gegenüber der Wahlleitung nachzuweisen. Jede wahlberechtigte Person hat jeweils eine Stimme.
  3. Zwei Vertreterinnen oder Vertreter der Jagdpächter im Rhein-Hunsrück-Kreis sowie jeweils eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter.
    Wahlberechtigt sind die Inhaberinnen und Inhaber gültiger Jahresjagdscheine, die im Rhein-Hunsrück-Kreis einen Jagdbezirk gepachtet haben. Eine Vertretung ist nicht zulässig. Vor der Wahl ist die Wahlberechtigung gegenüber der Wahlleitung nachzuweisen. Jede wahlberechtigte Person hat jeweils eine Stimme.

Die schriftliche Benennung der Bewerberinnen und Bewerber für die zu wählenden Vertretungen unter Ziffern 1. bis 3. wird

bis zum 30. Juni 2022

erbeten gegenüber der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis - Untere Jagdbehörde -, Ludwigstraße 3-5, 55469 Simmern. Wahlvorschläge sind auch noch bis unmittelbar vor der Wahl zulässig, sofern die Wählbarkeit nachgewiesen werden kann oder sie offenkundig ist.

Die Wahl erfolgt in getrennten Wahlgängen; gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

Für die Wahl der Kreisjagdmeisterin oder des Kreisjagdmeisters des Rhein-Hunsrück-Kreises sowie der Stellvertreterin oder des Stellvertreters gilt Folgendes:

Wählbar ist, wer

  1. Deutsche oder Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder eines anderen nach dem Recht der Europäischen Union gleichgestellten Drittstaates besitzt,
  2. einen auf seinen Namen lautenden gültigen Jahresjagdschein besitzt und einen solchen in den vorangegangenen drei Jagdjahren in Deutschland besessen hat und
  3. im Rhein-Hunsrück-Kreis seinen Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt hat. 

Wahlberechtigt sind

  1. die Inhaberinnen und Inhaber gültiger Jahresjagdscheine, die im Rhein-Hunsrück-Kreis ihren Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt haben oder dort jagdausübungsberechtigte Personen sind, sowie
  2. die Jagdgenossenschaften und Eigentümerinnen oder Eigentümer der im Rhein-Hunsrück-Kreis gelegenen Jagdbezirke.

Vertretungen sind lediglich bei juristischen Personen oder Personengemeinschaften aufgrund interner Vertretungsregelungen zulässig.

Die Wahlberechtigung bzw. Vertretungsbefugnis ist vor der Wahl gegenüber der Wahlleitung nachzuweisen. Juristische Personen des privaten Rechts, wie z. B. eingetragene Vereine (e.V.), Stiftungen, Aktiengesellschaften (AG), Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) usw., oder des öffentlichen Rechts, wie z. B. Staatsforst, Gemeinden, Gemeindeverbände usw., können durch ihr Vertretungsorgan bzw. durch eine mit Vertretungsvollmacht beauftragte Person vertreten werden.

Jede wahlberechtigte Person hat jeweils eine Stimme, es sei denn, sie ist als Privatperson wahlberechtigt und zusätzlich als Vertreter einer oder gegebenenfalls mehrerer juristischer Personen. Die Jagdvorstände haben im Vorfeld der Wahl ein Mitglied des Jagdvorstandes mit der Stimmabgabe bei der Wahl schriftlich zu beauftragen. Diese schriftliche Beauftragung ist vor Beginn der Wahl der Wahlleitung vorzulegen.

Alle anderen wahlberechtigten Personen können sich durch Vorlage des gültigen Jahresjagdscheins für die Wahl legitimieren.

Die schriftliche Benennung der Bewerberinnen und Bewerber für das Amt der Kreisjagdmeisterin oder des Kreisjagdmeisters sowie der Stellvertreterin oder des Stellvertreters wird

bis zum 30. Juni 2022

erbeten gegenüber der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis - Untere Jagdbehörde -, Ludwigstraße 3-5, 55469 Simmern. Wahlvorschläge sind auch noch bis unmittelbar vor der Wahl zulässig, sofern die Wählbarkeit nachgewiesen werden kann oder sie offenkundig ist.

Die Wahl erfolgt grundsätzlich geheim, sie kann auf Mehrheitsbeschluss der anwesenden wahlberechtigten Personen offen per Handzeichen erfolgen. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

55469 Simmern, 28. Mai 2022 
Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis
Untere Jagdbehörde

Die jeweils aktuellen Regeln finden Sie unter Corona-Regeln in Rheinland-Pfalz.

Änderung Landesjagdverordnung vom 8. März 2021

Informationen zur Änderung der Landesjagdverordnung - Stand März 2021

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