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Breitbandversorgung im Rhein-Hunsrück-Kreis

Stand 10. Juli 2018

Eine gut ausgebaute Breitbandinfrastruktur mit schnellen, flächendeckenden Breitband-Internetanschlüssen ist für eine positive wirtschaftliche Entwicklung sowie die Entwicklung insbesondere der Dörfer und somit für die Zukunft unserer Region von enormer Bedeutung.
Der Rhein-Hunsrück-Kreis beabsichtigt demzufolge die Realisierung eines kreisweiten Ausbauprojektes, um eine flächendeckende ‚Next Generation Access’ (NGA)-Breitbandversorgung zu erreichen. Hierbei sollen alle Haushalte im Landkreis mit einer Bandbreite von mindestens 50 mbit/s versorgt werden, zum Teil aber auch, insbesondere für Gewerbe und Industrie, weit darüber hinaus.

Machbarkeitsstudie

Die Kreisverwaltung hat im Jahr 2016 hierfür eine Machbarkeitsstudie beim TÜV Rheinland in Auftrag gegeben, deren Erstellung vom Land Rheinland-Pfalz mit 90 % der Kosten gefördert wurde. Den verbleibenden Eigenanteil hat der Rhein-Hunsrück-Kreis übernommen.

Fördergelder von Bund und Land Rheinland-Pfalz

Auf der Grundlage dieser Machbarkeitsstudie hat der TÜV Rheinland in unserem Auftrag die Ausbaugebiete im Rhein-Hunsrück-Kreis festgelegt. Ende Oktober 2016 konnten entsprechende Fördermittel beim Bund und beim Land Rheinland-Pfalz beantragt werden, die sich auf insgesamt 90 % belaufen.

Mit Bescheid vom 23.06.2017 hat der Projektträger atene KOM im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur für unser Vorhaben einen Betrag in Höhe von 5.599.097 € bewilligt. Dies entspricht 50 % der förderfähigen Kosten.

Ergänzend hierzu haben wir beim Land Rheinland-Pfalz einen Förderantrag über weitere 40 % der förderfähigen Kosten eingereicht.

Ziel des Projekts ist es, im Landkreis 967 Anschlüsse mit mindestens 50 mbit/s zu versorgen, darunter 173 gewerbliche Anschlüsse und 37 Schulen. Die Anschlüsse verteilen sich auf 62 Städte und Ortsgemeinden im Landkreis.

Ausschreibung und Vergabe des Auftrags

Nach einer europaweiten Ausschreibung konnte in der Sitzung des Kreisausschusses am 05. Juli 2018 der Auftrag für die Umsetzung des Projekts an die Fa. innogy TelNet GmbH, Essen, vergeben werden. Das Konzept des Auftragnehmers sieht eine komplette Versorgung aller beteiligten Hausanschlüsse mit der fttb (fibre-to-the-building)-Technik vor, d.h. alle Hausanschlüsse erhalten, sofern gewünscht, einen Glasfaseranschluss und verfügen damit über sehr hohe, zukunftssichere Bandbreiten.

Das Auftragsvolumen beläuft sich auf über 11,1 Millionen €.

Nächste Schritte

Nachdem nun der Auftrag für den Breitbandausbau vergeben werden konnte, sind in den nächsten Wochen zunächst die endgültigen Bewilligungsbescheide von Bund und Land Rheinland-Pfalz zu beantragen. Sobald diese vorliegen bzw. ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn bewilligt werden sollte, kann mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden.

Es kann aus derzeitiger Sicht damit gerechnet werden, dass bis Mitte 2020 das Projekt abgeschlossen werden kann.

Kontakt

Herr Thomas Jakobs
Telefon: 06761 82-851
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Unsere Öffnungszeiten finden Sie hier.

 

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