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Breitbandversorgung im Rhein-Hunsrück-Kreis

Stand 27. Februar 2018

Eine gut ausgebaute Breitbandinfrastruktur mit schnellen, flächendeckenden Breitband-Internetanschlüssen ist für eine positive wirtschaftliche Entwicklung sowie die Entwicklung insbesondere der Dörfer und somit für die Zukunft unserer Region von enormer Bedeutung.
Der Rhein-Hunsrück-Kreis beabsichtigt demzufolge die Realisierung eines kreisweiten Ausbauprojektes, um eine flächendeckende ‚Next Generation Access’ (NGA)-Breitbandversorgung zu erreichen. Hierbei sollen alle Haushalte im Landkreis mit einer Bandbreite von mindestens 50 mbit/s versorgt werden, zum Teil aber auch, insbesondere für Gewerbe und Industrie, weit darüber hinaus.

Die Kreisverwaltung hat im Jahr 2016 hierfür eine Machbarkeitsstudie beim TÜV Rheinland in Auftrag gegeben, deren Erstellung vom Land Rheinland-Pfalz mit 90 % der Kosten gefördert wurde. Den verbleibenden Eigenanteil hat der Rhein-Hunsrück-Kreis übernommen.

Auf der Grundlage dieser Machbarkeitsstudie hat der TÜV Rheinland in unserem Auftrag die Ausbaugebiete im Rhein-Hunsrück-Kreis festgelegt. Ende Oktober 2016 konnten entsprechende Fördermittel beim Bund und beim Land Rheinland-Pfalz beantragt werden, die sich auf insgesamt 90 % belaufen.

Mit Bescheid vom 23.06.2017 hat der Projektträger atene KOM im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur für unser Vorhaben einen Betrag in Höhe von 5.599.097 € bewilligt. Dies entspricht 50 % der förderfähigen Kosten.

Ergänzend hierzu haben wir beim Land Rheinland-Pfalz einen Förderantrag über weitere 40 % der förderfähigen Kosten eingereicht.

Ziel des Projekts ist es, im Landkreis rund 1.000 Anschlüsse mit mindestens 50 mbit/s zu versorgen, darunter 173 gewerbliche Anschlüsse und 37 Schulen.

Ende Oktober 2017 wurde von der beauftragten Rechtsanwaltskanzlei die Auftragsbekanntmachung für den Teilnahmewettbewerb auf dem Ausschreibungsportal der EU sowie dem Ausschreibungsportal www.breitbandausschreibungen.de veröffentlicht. Mit einer Auftragsvergabe ist im April/Mai 2018 zu rechnen

Die Umsetzung des Projekts ist für die Jahre 2018 bis 2020 vorgesehen.

Kontakt

Herr Thomas Jakobs
Telefon: 06761 82-851
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